Ein Blick ins Innere Ihres Körpers
Was ist CT?
„CT“ ist die Abkürzung für Computertomographie. Mit dieser Röntgen-Untersuchungsmethode können detaillierte Bilder vom Inneren Ihres Körpers erstellt werden. Die CT wird angewandt, wenn Ihr Arzt genauere Informationen benötigt, die herkömmliche Röntgenuntersuchungen nicht liefern können. Ein besonderer Vorteil der CT sind die kurzen Untersuchungszeiten auch bei großen
Untersuchungsbereichen.
Ein CT-Scanner besteht aus einem kurzen Ringtunnel (Gantry), in dem ein System aus Röntgengenerator und Detektoren um Ihren Körper rotiert und dabei Querschnittaufnahmen erstellt.
Die Steuerung der Untersuchung erfolgt an einem Bedienplatz außerhalb des CT-Raums. Die gesammelten Informationen werden in einem Computer in einzelne Schnittbilder umgerechnet und können am Monitor dargestellt und auf Filme, ähnlich wie bei Röntgenaufnahmen, belichtet werden
Während der Aufnahmen liegen Sie auf einem Lagerungstisch, der durch die Gantry-Öffnung gefahren wird. Eventuell wird Ihnen ein Kontrastmittel gespritzt, das bestimmte Strukturen Ihres Körpers deutlicher sichtbar macht. Die eigentliche Messzeit beträgt jeweils nur einige Sekunden.
Eine CT-Untersuchung ist absolut schmerzfrei. CT Röntgenaufnahmen sind nur bei häufiger Anwendung oder sehr hohen Dosen gesundheitlich bedenklich. Moderne CT-Systeme arbeiten mit geringst möglicher Strahlendosis und kürzester Untersuchungszeit. Dadurch wird die Strahlenbelastung für Sie und das ärztliche Personal besonders niedrig gehalten. Bitte weisen Sie in jedem Fall auf eine bestehende Schwangerschaft hin und besprechen Sie Medikamentenallergien mit dem Arzt, damit gegebenenfalls ein geeignetes Kontrastmittel gewählt werden kann.
Die CT ist ein Röntgen-diagnoseverfahren, das im Gegensatz zu klassischen „Durchleuchtungen“ dreidimensionale digitale Informationen aus dem Körper liefert. Die Röhren-Detektoren-Einheit in der Gantry rotiert schrittweise oder permanent (Spiral-CT) um Ihren Körper, der auf dem Tisch vorgeschoben wird. Erfasst werden so Körperschichten von 0,5 bis 5 mm mit bis zu 64 Schichten gleichzeitig. Rotationszeiten von nur 0,4 Sek. sind möglich, was besonders bei der Untersuchung bewegter Organe (Herz, Lunge, Darm) von Vorteil ist.
Die Röntgenstrahlen werden in Ihrem Körper entsprechend der Dichte des Gewebes geschwächt, vom Detektor erfasst, elektronisch aufbereitet und im Computer in Grauwerte umgerechnet. Durch die sogenannte Fensterung lassen sich unterschiedliche Gewebearten (z. B. Lunge, Knochen, Weichteile) besonders detailreich darstellen. Mit mathematischen Verfahren können beliebige Schnitte und dreidimensionale Bilder berechnet werden.
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