Eine der wesentlichen Anforderungen an die Radiologie ist es, immer zeitnaher eine kompetente Diagnostik zu liefern. Dazu sind enge Terminplanungen an den Computertomographie-(CT-), Magnetresonanztomographie-(MR-), Ultraschall- und Angiographie-Systemen erforderlich. Damit die Arbeitsabläufe in den einzelnen Abteilungen beziehungsweise im ganzen Krankenhaus reibungslos funktionieren, hat Siemens proaktive Services wie Guardian Program entwickelt. Dabei handelt es sich um ein Fernüberwachungssystem in Echtzeit, welches Abweichungen wichtiger Systemkomponenten wie beispielsweise der Gantry oder des Detektors frühzeitig erkennt und diese daraufhin über die Fernwartungsplattform Siemens Remote Service (SRS) an das Siemens Service Center weiterleitet. Die Experten sind oftmals in der Lage, das Problem per Fernzugriff direkt zu beheben. Falls eine Reparatur aus der Ferne nicht möglich ist, können sie via SRS ermitteln, welche Ersatzteile benötigt werden, so dass der Servicetechniker diese zu seinem zeitnahen Einsatz mitbringen kann.
An der Universitätsklinik Tübingen werden die Arbeitsabläufe an den verschiedenen CT-, MRT- und Angiographie-Systemen der diagnostischen und interventionellen Radiologie von diversen proaktiven Services von Siemens überwacht. „Proaktiver Service bedeutet für mich Planbarkeit“, so Ayser Birinci- Aydogan, medizinisch- technische Radiologieassistentin am Universitätsklinikum. Planbarkeit ist nicht nur entscheidend für einen reibungslosen Ablauf in der Radiologie, sondern auch für alle weiteren Schritte in der Behandlung der Patienten. Im Rahmen des Wartungsvertrages arbeiten die hausinternen Servicetechniker eng mit den Siemens- Servicetechnikern zusammen, etwa beim Einbau von Ersatzteilen. Auf diese Weise kann ein System im Ernstfall rasch wieder gestartet werden.
Es gehe heute vor allem um medizinisches Wissen und organisierte Arbeitsabläufe, um lange Wartezeiten zu vermeiden und eine zeitnahe und kompetente Diagnostik anzubieten, sagt Professor Dr. Claus D. Claussen, ärztlicher Direktor der diagnostischen und interventionellen Radiologie. Die Radiologie sei ein „Dienstleister“ und somit in einer Servicerolle. Innovative Systeme reichen da bei weitem nicht aus. Von medizintechnischen Anbietern erwartet der ärztliche Leiter ebenfalls einen exzellenten Service und wird nicht enttäuscht: „Den kompetenten und proaktiven Service von Siemens wissen wir hier alle zu schätzen.“