Mit der Serviceleistung Siemens Guardian Program™ lässt sich die Leistung medizinischer Systeme online und in Echtzeit überwachen. So profitieren Kunden wie die Universitätsklinik in Brüssel, Belgien (Universitair Ziekenhuis Brussel) von einer hohen Systemverfügbarkeit. Systemfehler werden entdeckt und beseitigt, bevor Störungen auftreten. Professor Danny Schoors, Leiter der kardiologischen Abteilung, beschreibt, wie Siemens einen Systemausfall an einem Angiographie-System verhinderte: "Eines Tages behandelten wir einen Patienten auf dem AXIOM Artis dBC. Wir waren gerade dabei, einen Stent zu setzen, als wir einen Anruf aus dem Siemens Service Center erhielten." Der Siemens-Experte informierte Professor Schoors, dass am elektrischen Schaltschrank eine Überschreitung der Normaltemperatur festgestellt und empfahl, das System herunterzufahren, um Schäden daran zu verhindern.
"Dieser Anruf überraschte uns völlig - hatten wir doch vorher nicht die geringste Unregelmäßigkeit im Systembetrieb bemerkt. Nach dem Siemens-Anruf ging einer unserer Techniker zu dem Raum, in dem sich die Schaltschränke befinden. Schon beim Betreten merkten wir sehr schnell, dass die Raumkühlung nicht normal funktionierte. Zum Glück sank allein durch das Türöffnen die Temperatur des Systems unter den kritischen Wert. So konnten wir den Patienten weiterbehandeln, während ein Techniker die Kühlung reparierte", berichtet Schoors. Hohe Systemzuverlässigkeit und -verfügbarkeit sind für das UZ Brüssel entscheidend - die Zahl der Patientenuntersuchungen ist in den vergangenen Jahren jährlich um 25 Prozent gestiegen, und die Systeme sind voll ausgelastet. Jeder ungeplante Ausfall zieht nicht nur lange Wartezeiten für die Patienten und eine Verschiebung der Untersuchung nach sich, sondern bedeutet auch Einnahmeverluste für die Klinik. Damit trägt das Guardian Program auch zu höherer Budgetsicherheit bei.
Ein anderes Beispiel zeigt, wie das Guardian Program im UZ Brüssel hilft, den Workflow zu verbessern und einen reibungslosen Betrieb zu sichern: Über einen Fernzugang entdeckte ein Siemens-Experte, dass die Bildakquisition möglicherweise gestört sein könnte. Während die Ärzte im UZ Brüssel sich auf die erste Patientenuntersuchung dieses Morgens vorbereiteten, erhielten sie einen Anruf aus dem Siemens Service Center. "Die Siemens-Experten baten uns, das System neu zu starten und die Bildakquisition erst einmal zu testen, bevor wir einen Patienten behandelten. Nach dem Neustart funktionierte die Akquisition perfekt; es gab keine Unterbrechung des klinischen Workflows. Hätte Siemens uns nicht vorbeugend informiert, hätten wir mit der Behandlung begonnen, ohne etwas von der möglichen Störung zu wissen - bis wir das Kontrastmittel gespritzt und die Aufnahme gemacht hätten. Auf diese Weise hat uns die Echtzeit-Überwachung mit dem Guardian Program wertvolle Zeit gespart und einen Systemausfall während der Patientenbehandlung verhindert", sagt Professor Schoors.