Das Caritas-Krankenhaus (Bad Mergentheim) und Siemens arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich zusammen, gerade im Servicebereich. 2004 hat das Krankenhaus als eine der ersten Kliniken in Deutschland das Siemens Guardian Program für das Herzkatheterlabor eingeführt. Systemverfügbarkeit und Verlässlichkeit sind gerade in dieser Abteilung essentiell. Denn wenn Systeme dort ausfallen, müssen Notfallpatienten unter Umständen verlegt beziehungsweise können gar nicht erst aufgenommen werden. Dies würde die Behandlung der Patienten unnötig verzögern. Zudem können die Arbeitsabläufe im Herzkatheterlabor als auch in den zuweisenden Abteilungen inner- und außerhalb des Krankenhauses beeinträchtigt werden.
Das Guardian Program bietet höchstmögliche Systemverfügbarkeit und Verlässlichkeit durch proaktive Fernüberwachung in Echtzeit. Die Systeme werden über eine Remote-Verbindung kontinuierlich von Siemens-Experten im Siemens Service Center überwacht. Dabei können Abweichungen von Normwerten registriert und Fehler erkannt werden, bevor es zu Störungen oder Ausfällen beim Kunden kommt. „Jedes technische Gerät hat einmal eine Störung“, sagt Karl-Heinz Stump, Leiter der Medizintechnik im Caritas-Krankenhaus. „In diesem Fall sind wir auf professionelle und schnelle Unterstützung seitens des Anbieters angewiesen. Auf Siemens konnten wir uns immer verlassen.“
Fernwartung: Fehler Sofort Beheben
Erscheint eine Fehlermeldung, meldet sich ein Siemens-Experte umgehend beim Kunden. Viele Fehler können über die Fernwartungsplattform Siemens Remote Service, über die das System an das Siemens Service Center angebunden ist, sofort behoben werden. Handelt es sich um ein größeres Problem, kann der Siemens-Techniker zumindest gleich das richtige Ersatzteil mitbringen. Vor der Einführung von Guardian musste der Techniker erst vor Ort nach der Fehlerquelle suchen, was die Reparaturzeit verlängert hat.
Karl-Heinz Stump vom Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim ist zufrieden: „Durch das Guardian Program konnten Störungen präventiv behoben werden, was eine mögliche spätere Beeinträchtigung des Betriebsablaufs verhindert hat. 2007 konnte die Systemverfügbarkeit nochmals erheblich auf 99 Prozent erhöht werden und dies bei einer Verfügbarkeit von 24 Stunden. Über das Jahr verteilt sind 18 Servicemeldungen aufgetreten, von denen 10 ‚remote’ über Fernwartung gelöst werden konnten. Zum Beispiel musste auf Anraten von Siemens Experten einmal nur die Notschaltautomatik entriegelt werden, an den das Reinigungspersonal versehentlich gekommen war. Aber genau diese Meldungen tragen zur beeindruckenden Verfügbarkeit und Verlässlichkeit der Anlage bei.“
Langfristige Kosteneinsparungen
Auch aus Kostensicht ist der proaktive Siemens-Service attraktiv: „Ohne das Guardian Program hätten wir bei der hohen Nutzungsdauer bereits eine Systemneuanschaffung einkalkulieren müssen. Durch die hohe Zuverlässigkeit der Anlage verlängert sich automatisch der Zeitraum, indem wir die Anlage optimal nutzten können. Über den Produktlebenszyklus gerechnet, senkt das die Kosten entscheidend“, ergänzt Christian Kuhl, Kaufmännischer Direktor im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim.