Die Technologie der Computertomographie (CT) hat sich rasch von der helikalen zur Multidetektor- und Dual-Source-Technik entwickelt. Neue Anwendungen wurden eingeführt und die bestehenden verbessert. Untersuchungen wie die CT-Angiographie (CTA), die koronare CTA und die funktionelle Herzbildgebung oder die CT-Kolonographie erzeugen gewaltige Mengen an Bildern zur Interpretation durch den Radiologen. Eine effektive Auswertung dieser Datensätze erfordert eine angemessene Infrastruktur, die eine zeitnahe Interpretation erlaubt. Die Herausforderung besteht darin, den Radiologen eine ablaufeffiziente Datennutzung zu ermöglichen - idealerweise bereits an ihrer PACS-Station. Ein Beispiel für die erfolgreiche Verwirklichung dieses Ziels ist der Workflow für die Koronar-CTA im Privatpraxis-Verbund South Jersey Radiology (SJRA) im Ballungsraum Philadelphia, USA.
SJRA umfasst acht Praxisstandorte mit sieben Magnetresonanz- (MR-) und fünf CT-Systemen, darunter auch ein Dual Source-CT. In den vergangenen Jahren hat sich das Spektrum der Untersuchungsmethoden, wie etwa die CTA, beträchtlich erweitert. An jedem Standort eine große Anzahl voll ausgestatteter individueller 3D-Workstations (syngo® MMWP) einzusetzen ist keine kosteneffiziente Lösung, wenn mehrere Scanner an verschiedenen Standorten stehen – in Bezug auf Datenmanagement, Hardware und Schulung des medizinisch-technischen Personals. Thin-Client-Lösungen wie syngo WebSpace bieten SJRA jedoch die Leistung vollständiger Workstations und erlauben die Interaktion zwischen den Radiologen an ihren PACS-Stationen. SJRA verfügt derzeit über fünf syngo WebSpace-Lizenzen, die fünf Nutzern gleichzeitig Zugang zu den Daten ermöglichen. Fünfzehn Ärzte, vorwiegend Ganzkörperexperten und Neuroradiologen, sowie 3D-Techniker besitzen ein Benutzerkonto.