Die aus Untersuchungen der Computertomographie (CT) resultierenden wachsenden Datenmengen erfordern einen höheren Zeitaufwand zur Interpretation und Befundung der Bilder. Eine weitere Herausforderung liegt in der Eingliederung der Daten unterschiedlicher klinischer Quellen und ihrer zügigen Auswertung. Eine vielversprechende Lösung ist die Anwendung von Computer-Aided Detection (CAD), die bei der Beurteilung von Lungenbildern zum Einsatz kommt. Ihr Einsatz gewinnt für Radiologen stetig an Bedeutung, beweist sie sich doch als ein zuverlässiges „zweites Augenpaar” bei der Erkennung von Lungenknoten.
Auf der Suche nach einer Lösung zur Erkennung von potentiellen Lungenknötchen und zum universitätsweiten Transfer der Informationen entschied sich Dr. Peter Herzog vom Institut für Klinische Radiologie der Universität München für syngo® Lung CAD und syngo chest x-ray (CXR) CAD. „syngo Lung CAD und syngo CXR CAD sind aus meiner täglichen Routine nicht mehr wegzudenken. Vor allem seitdem ich die Ergebnisse auf der PACS-Workstation betrachten kann”, erklärt Herzog. „Die Software kann darüberhinaus zwischen Knoten und einer Rippenkreuzung differenzieren, was bei der Auswertung entscheidend ist.”
syngo Lung CAD ist eine automatisierte Erkennungssoftware der zweiten Generation für CT-Thoraxuntersuchungen. Sie hilft bei der Erkennung von drei bis zehn Millimeter großen Lungenknoten. Der syngo CAD Manager ermöglicht die Darstellung auf dem PACS (Picture Archiving and Communication System). syngo CXR CAD ist eine Bildanalysesoftware, die als Zweitbefunder bei der Interpretation von digitalen Thoraxuntersuchungen dient. syngo CXR CAD ist speziell für die visuelle Identifikation von Lungenläsionen mit Durchmessern von acht bis 30 Millimetern entwickelt worden.
Nicht nur Herzog ist begeistert. „Meine Kollegen denken ebenfalls, dass syngo Lung CAD sich als Zweitbefunder bewährt und ihnen hilft, leicht übersehbare Knoten zu erkennen.” Ein weiterer Vorteil der Anwendung von syngo Lung CAD und syngo CXR CAD ist der vereinfachte Arbeitsablauf beim Betrachten der CAD-Resultate direkt auf der PACS-Workstation. Die Daten werden von verschiedenen Einrichtungen in München aus auf einen zentralen Server geschickt. „Wir können nun die CAD-Ergebnisse von Lungen-CT und Thoraxröntgen, die von sechs verschiedenen Orten kommen, auf unseren PACS-Workstations betrachten“, sagt Herzog. „Die CAD-Daten sind klinikweit verfügbar und ermöglichen uns so eine schnellere Befundung, trotz unseres hohen Datenaufkommens.”