Anfang April 2008 hat bereits das vierte Krankenhaus in Deutschland das Workflow-Management-System Soarian in Betrieb genommen. Zu den bestehenden Kunden zählen u.a. die beiden Häuser der Helios Gruppe (Idstein + Bad Schwalbach) und die Universitätsklinik Erlangen. Am 1. April 2008 folgte nun das Klinikum Ingolstadt mit einer Projektlaufzeit von weniger als sechs Monaten bei gleichzeitiger Inbetriebnahme von SAP ERP und Soarian. Neun weitere Krankenhäuser befinden sich derzeit in der Implementierungsphase oder haben einen entsprechenden Vertag unterzeichnet und werden Soarian im Laufe der nächsten Monate einführen.
Wirtschaftliche Prozesse sind zunehmend ein wichtiger Erfolgsfaktor im Wettbewerb der Krankenhäuser. Ein Weg zur wirtschaftlichen Behandlungskette sind bewusst gestaltete Arbeitsabläufe. Helfen sollen Behandlungspfade - vorgezeichnete optimale Wege eines Patienten mit einer bestimmten Krankengeschichte. Zur Abbildung der Behandlungspfade legte das Klinikum Ingolstadt großen Wert auf ein Krankenhaus-Informationssystem mit integriertem Workflow-Management. Besonders vorteilhaft sind dabei vordefinierte Standard-Workflows für die gängigsten klinischen Prozesse, die sofort anwendbar sind und dennoch bei Bedarf flexibel angepasst werden können. Ein zweites Auswahlkriterium war die hohe Integration zwischen betriebswirtschaftlichen Modulen, Patientenadministration und den klinischen Anwendungen. Ingolstadt entschied sich nach Gewichtung aller Kriterien und Recherche der eingereichten Angebote für die Kombination aus mySAP ERP, SAP for Healthcare und dem Siemens' KIS Soarian.
"Mit modernsten Werkzeugen, prozessorientierten Funktionalitäten und Service-orientierter Architektur stellt Soarian ein umfassendes klinisches Workflow-Management-System dar", sagt Uwe Lehmann, Business Manager für Soarian in Deutschland. "Nach dem Prinzip ‚Agieren statt Reagieren' bietet Soarian die Möglichkeit, auch komplexe klinische Prozesse zu visualisieren und zu verstehen, sie zu steuern und ihre Ergebnisqualität darzustellen."