Der Verbund der Asklepios Kliniken gilt als eine der führenden innovativen Krankenhausketten in Deutschland. Die Gruppe verfügt über insgesamt 110 Einrichtungen, davon befinden sich auch sechs in den USA und acht in Griechenland. Um die Leistung der Kliniken zu verbessern, wurde das „Asklepios Future Hospital“ Projekt ins Leben gerufen. Zusammen mit Partnern aus verschiedenen Industriebranchen und Gesundheitsbereichen werden hier innovative technologische Lösungen entwickelt und getestet. Teil des Projekts ist auch ein Kooperationsvertrag mit Siemens zur Erweiterung der Informationstechnologie- (IT-)Infrastruktur der Gruppe. Dabei soll insbesondere das auf SAP-basierende Siemens-Krankenhausinformationssystems (KIS) i.s.h.med erweitert werden, das bereits in acht Krankenhäusern von Asklepios installiert ist. Unter dem Titel „i.s.h.med goes Soarian“ wird das System mit weiteren Elementen ausgestattet, die seine Leistung steigern sollen.
Eine moderne Bedienoberfläche soll die Benutzerfreundlichkeit von i.s.h.med verbessern und den Anwendern eine intuitive Bedienung ermöglichen. Der neue Dokumentationsarbeitsplatz Station bildet Situationen im klinischen Alltag ab. Aus allen Aufgaben werden die notwendigen Folgeschritte automatisch abgeleitet und weitestgehend vorbelegt. Passend zur jeweiligen Situation in der Klinik werden nur die Informationen der elektronsichen Patientenakte angezeigt, die für den Behandlungsschritt relevant sind. Diese Filterfunktion beschleunigt im Routinefall die Entscheidung enorm – so ist eine effektive Behandlung viel schneller möglich. Darüber freut sich Dr. Tobias Kaltenbach, Vorstandsvorsitzender der Asklepios Kliniken: „Mit Siemens hat Asklepios einen Kooperationspartner gewonnen, dessen Geschäftsstrategie sich auf ein Ziel konzentriert, das mit unserem voll in Einklang steht: die Entwicklung von Kommunikation und Datentransferlösungen, um im Krankenhausalltag kosteneffektiver zu arbeiten und die Qualität der Patientenbehandlung zu steigern.“
Mit dem Projekt “Klinische Behandlungspfade” beginnt die Partnerschaft von Siemens und Asklepios. Das Wissen und die Erfahrung des Krankenhauspersonals ermöglicht mehr Transparenz beim Dokumentieren der einzelnen Behandlungsschritte. Die Untersuchungen erfolgen dadurch gezielter und Behandlungsabläufe können besser verglichen werden.
So kann unerfahrenes Personal sich schneller und sicherer dem Krankenhausalltag anpassen. Zu jeder Zeit können in jedem Sektor Informationen über den aktuellen Behandlungsfortschritt eingeholt werden, was die Ressourcenplanung des Krankenhauses vereinfacht.
Beide Partner arbeiten darauf hin, mit Verwendung der technologischen Infrastruktur durch ‚offene Innovation’ ihr gesamtes Potenzial einzusetzen. Verläuft das Projekt erfolgreich, soll „i.s.h.med goes Soarian“ bald in allen Asklepios-Kliniken in Hamburg eingeführt werden.
*(von links) Dr. Bernd Montag, CEO Division Imaging & IT, Siemens Healthcare; Karin-Marie Tretter, Siemens Medical Solutions GSD und Dr. Tobias Kaltenbach, Vorstandsvorsitzender Asklepios Kliniken.