Durch den Zusammenschluss der Kliniken in Bobingen und Schwabmünchen entstand ein „Gemeinsames Kommunalunternehmen“, an dem beide Städte als Träger gleichermaßen beteiligt sind. Da die beiden Kliniken unterschiedliche Krankenhausinformationssysteme im Einsatz hatten, stand auch die Frage der zukünftigen IT-Strategie auf der Agenda der Entscheidungsträger. Auch wenn es von vornherein klar war, dass beide Standorte mit einer einheitlichen IT ausgestattet würden, so war damit noch nicht die entscheidende Frage beantwortet: mit welcher? Immerhin standen mit medico//s und Orbis zwei führende Produkte zur Auswahl. Die Entscheidung für die Siemens-Lösung resultierte schließlich aus einer Vielzahl von Argumenten.
Für den Klinikvorstand gehörte der Aspekt der Zukunftssicherheit zu den ausschlaggebenden Kriterien. „Die Garantie für die langfristige Weiterentwicklung von medico//s war Voraussetzung für die Auftragsvergabe“, betont Wertachkliniken-Vorstand Katja Bittner. Siemens hat unmissverständlich bekannt gegeben, dass dieses System als strategisches Produkt einen festen Platz im IT-Portfolio des Geschäftsbereiches Healthcare einnimmt. Dass medico//s „lebt“, zeigt sich sowohl in der konsequenten Entwicklung neuer Module als auch in der kompletten Modernisierung von Architektur und Benutzeroberfläche, was für die kommenden drei Jahre geplant ist.
„Klinikzusammenlegungen sind immer problematisch – auch unter IT-Gesichtspunkten. Mit medico//s haben wir uns für das Krankenhausinformationssystem entschieden, von dem wir uns heute und in den nächsten Jahren den größten Nutzen versprechen.“
Katja Bittner, Vorstand der Wertachkliniken
„Mit medico//s verfügen wir an beiden Klinikstandorten über ein einheitliches KIS, für das uns Siemens eine langfristige Perspektive garantiert hat.“
Max Miller, IT-Leiter der Wertachkliniken
Kurze Vorbereitung – planmäßiger Start
Die Entscheidung für medico//s als neues Krankenhausinformationssystem in Bobingen fiel im Juli 2007. Im Spätsommer begann die Hardwareinstallation und zum 1. Januar 2008 nahm das System den Echtbetrieb auf.
Vollständige Datenübernahme
Besonders positiv bewertete Michael Mak, Mitarbeiter der Patientenaufnahme und Mitglied des Projektteams, die praktisch vollständige, automatische Übernahme der Stamm- und Bewegungsdaten: „Beim Systemwechsel werden in unserer Branche Altdaten meist – wenn überhaupt – nur sehr selektiv in das Neusystem übernommen“, so Mak. „Dass medico//s diese Migration, mit wenigen Hürden, möglich gemacht hat, ist ein klares Plus für dieses KIS.
Weiterführende Informationen: Anwenderbericht Wertachklinken[310 KB]