Die Tumorbiologie tendiert zur personalisierten Medizin. Vorbeugeuntersuchungen ermöglichen Onkologen eine Voraussage darüber, ob eine spezifische medikamentöse Behandlung vor oder nach dem Beginn der Chemotherapie angemessen ist. Beispielsweise wird Herceptin bei Frauen empfohlen, die nach einem dedizierten Serumtest einen erhöhten Spiegel an HER-2/neu Proteinen aufweisen. Gesundheitsversorger hoffen darauf, Fehlbehandlungen früher reduzieren zu können. Eine mögliche Option ist das kontinuierliche Monitoring molekularer Marker wie etwa HER-2/neu im Blut.
Für Strahlenonkologen ist es wichtig, eine Therapiemethode zu wählen, welche die benachbarten Organe schützt. Ein Strahlentherapieplan muss die Charakteristika der Brust, die anatomische Position und die Organbewegung in Betracht ziehen. Er muss mit der gängigen Onkologiepraxis in Einklang stehen, von guter Qualität und kosteneffizient sein. Die Bildgebung spielt eine wichtige Rolle bei der Strahlentherapieplanung. Computertomographie (CT) und 3D-Ultraschall bieten Bilder, welche die Ortsveränderung des Zielgebiets während der Behandlung nachverfolgen. Strahlenonkologen hoffen, dass auch die MRT in den Planungsprozess Einzug hält.