Im Gegensatz zum allgemeinen Glauben, nach dem Epikondylitis nur bei Tennisspielern auftritt, kann sich dieser schmerzhafte Reizzustand bei jedem zwischen 30 und 60 Jahren bemerkbar machen – unabhängig von der körperlichen Betätigung. Der Schmerz – verursacht durch Überbeanspruchung – tritt hauptsächlich dort auf, wo die Sehnenansätze des Unterarms an der Außenseite des Ellenbogens an den dort befindlichen Knochenfortsätzen angewachsen sind. Zahlreiche konservative Behandlungsmethoden und Operationsverfahren für den Tennisellbogen finden im klinischen Alltag Anwendung. Die nicht-invasive und anästeshiefreie extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) bietet eine patientenschonende Alternative zu entzündungshemmenden Medikamenten und Kortison-Spritzen.
Siemens multifunktionale Urologie-Systeme LITHOSKOP® und MODULARIS® ermöglichen es, die chronischen Schmerzen eines Tennisellbogens durch extrakorporale Stoßwellentherapie zu lindern. Dabei verabreicht das System eine bestimmte Menge an energiearmen Stoßwellen an die schmerzende Stelle. Die variablen Energiestufen sorgen für eine individuelle Behandlung aller Patienten. Dabei ermöglicht der frei positionierbare Stoßwellenkopf eine ideale und für den Patienten komfortable Positionierung. Die Vorteile der ESWT liegen in der Natur dieser anästhesiefreien Behandlung, die chirurgische Angriffe vermeidet und aufgrund der kurzen Behandlungszeiten einen hohen Patientendurchlauf ermöglicht.