Schneller Erfolg in einer belgischen Klinik: Bereits sechs Monate nach der Installation des Durchleuchtungssystems AXIOM® Luminos dRF sind wesentliche Verbesserungen durch die digitale 2-in1-Lösung für Fluoroskopie und Radiographie zu verzeichnen.
Veränderte diagnostische Anforderungen erfordern oftmals die Reorganisation der radiologischen Abteilung eines Krankenhauses. Das Ziekenhuis Oost Limburg (ZOL) in Genk ist eines der größten nicht-akademischen Krankenhäuser Belgiens. In der jüngeren Vergangenheit wurden im ZOL Röntgenuntersuchungen zum Teil durch andere diagnostische Verfahren wie Magnetresonanz- und Computertomographie sowie Endoskopie ersetzt, gleichzeitig stieg jedoch das Patientenaufkommen. Deshalb erwarb das ZOL mit AXIOM Luminos dRF ein System, das sich vor allem durch Flexibilität auszeichnet. Da der 43 x 43 Zentimeter große Flachdetektor des neuen Siemens-Systems statische und dynamische Bilder aufnehmen kann, deckt es ein breites Spektrum an klinischen Applikationen ab – und spart dabei noch Kosten. Das hat sich auch für das ZOL nach der Installation im Juni 2007 bestätigt. Bereits nach sechs Monaten wurden erste Verbesserungen des Workflows durch diese digitale 2-in-1-Lösung erzielt. „Der Arbeitsablauf hat sich im Vergleich zu den alten Fluoroskopiesystemen signifikant verbessert. Der optimierte Untersuchungstisch macht die Positionierung des Patienten einfacher denn je, der Kassettenwechsel entfällt und die vollständige Integration in unsere KIS/RIS- und PACS-IT-Systeme beschleunigt die Untersuchung und Datenarchivierung. Die unmittelbare Verfügbarkeit der klinischen Bilder ermöglicht die sofortige Kontrolle der Bildqualität“, erklärt Professor Dr. Yvan Palmers, Leiter der Abteilung für Bildgebende Diagnostik am ZOL. Aufgrund der Digitalisierung seiner Abteilung konnte so zum einen die Anzahl der Untersuchungsräume halbiert und zum anderen die Kassettenaufnahmen auf ein Minimum reduziert werden.
Durch die Installation von AXIOM Luminos dRF am ZOL wurde der Arbeitsablauf beschleunigt: „Nie wieder Kassetten!” ruft Ben Welckenhuyzen, ein medizinisch-technischer Radiologieassistent aus Palmers Abteilung. „Jetzt haben wir eine unglaubliche Bandbreite an hochauflösenden digitalen Bildern und können bequem zwischen dem DFR-(digitaler Fluororadiographie-) und RAD-(Radiographie-)Modus wechseln. Die im RAD-Modus gemachten Bilder haben eine hohe Detailtreue und ersetzen die früheren Kassettenaufnahmen“, erklärt Welckenhuyzen. Die Untersuchungsdauer, von Ankunft des Patienten bis zur Dokumentation der Untersuchung, wurde in zwei Evaluationen vor und nach der Digitalisierung gemessen. Jetzt sind die für die Diagnose erforderlichen Röntgenbilder dank AXIOM Luminos dRF mehr als doppelt so schnell verfügbar. Aufgrund der Eliminierung der Kassettenhandhabung, der einfacheren Patientenpositionierung, der integrierten Nachverarbeitung und Dokumentation sowie der Reduktion der Untersuchungszeit wurde der Arbeitsablauf verbessert und die Zahl der Arbeitsschritte reduziert. Eine kürzere Untersuchungsdauer ist für den Patientenkomfort ebenso entscheidend wie eine angenehmere Untersuchung. Der breite, variabel verstellbare Tisch – die minimale Tischhöhe ist mit 48 Zentimetern gerade so hoch wie ein Stuhl – ist wegen des ungehinderten Zugangs zum Patienten von allen Seiten sowohl für Benutzer als auch für Patienten sehr komfortabel.
Krankenhäuser stehen heutzutage unter enormen Druck ihre Kosten zu reduzieren. Die Folge: die Auslastung der Systeme muss maximiert, die Produktivität des Personals gesteigert und die Anzahl der belegten Räume verringert werden. „Wichtig bei einer Investitionsentscheidung sind nicht unbedingt die Anschaffungskosten, sondern vor allem die Betriebskosten”, betont Professor Dr. Yvan Palmers. „Mit AXIOM Luminos dRF können wir bei Filmen und Drucken, Raummiete, Instandhaltung, Kassettenhandhabung und beim Personal Kosten sparen." Nach der Digitalisierung im ZOL schätzt man nun, dass die durchschnittlichen Kosten pro Jahr um 25 Prozent gesenkt und die kompletten Einsparungen innerhalb von fünf Jahren bei 918.360 Euro liegen werden.