Forscher der Universität Bournemouth in Großbritannien erforschen neue Methoden zur Diagnose von Rückenschmerzen. Am dortigen Institute for Musculoskeletal Research and Clinical Implementation (IMRCI), einer Forschungsabteilung des Anglo-European College of Chiropractic (AECC), kommt dafür das Objective Spinal Motion Imaging Assessment (OSMIA) und ein ARCADIS® Avantic zum Einsatz.
OSMIA ist eine Video-Durchleuchtungs-Technik, mit der man Bewegungen im Zwischenwirbelraum exakt vermessen kann. Die Röntgenröhre des ARCADIS Avantic ist dabei auf die Mitte der Lenden- oder Halswirbelsäule ausgerichtet und macht pro Sekunde 15 Aufnahmen, während der Oberkörper des Patienten einen bestimmten Bewegungsablauf durchführt. Die Bilder werden einzeln extrahiert und statistisch analysiert, um die biomechanischen Vorgänge in der Wirbelsäule quantitativ zu beschreiben. Auf diese Weise wollen die Forscher den Ursachen von Rückenschmerzen auf die Spur kommen.
Dank der Fluoro Loop-Funktionalität des ARCADIS Avantic können die Untersuchungsbilder sofort nach Abschalten der Strahlung wiedergegeben werden. Der umfangreiche Systemspeicher kann bis zu 60 000 Bilder aufnehmen, wobei jede einzelne Patienten-DICOM-Sequenz bis zu 300 Bilder umfasst.
Mit diesem Forschungsprojekt will das IMRCI der OSMIA-Technik den Durchbruch als Instrument zur effizienten Diagnose mechanisch verursachter Rückenschmerzen verschaffen.
„Mit seinem sehr beweglichen C-Bogen kommt der ARCADIS Avantic vielen der besonderen Anforderungen unseres Projektes sehr entgegen”, sagt Alan Breen, Professor für Erkrankungen des Bewegungsapparates am IMRCI. „Das System liefert Durchleuchtungsbilder in verlässlich hoher Qualität. Dank der hohen Speicherkapazität können 300 Bilder am Stück aufgenommen werden und die DICOM-Sequenzen lassen sich schnell extrahieren und ohne Verkleinerung auf einen USB-Stick oder einen Laptop überspielen.
Der ARCADIS Avantic unterstützt praktisch alle DICOM 3.0-Funktionen und bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für die Dokumentation und Archivierung auf CD, DVD oder USB-Stick. Außerdem analysiert ein Enhanced Acquisition System (EASY) die Bilder während der Aufnahme, um Dosis, Kontrast und Helligkeit anzupassen und sorgt so für einen reibungslosen Arbeitsablauf und perfekte Ergebnisse.