Schneller werden und dabei auch noch Geld sparen: Am Kaiser-Franz-Josef-Spital in Wien ist dies gelungen. Am Zentralröntgeninstitut werden unter der Leitung von Universitätsdozent Dr. Wolfgang Kumpan jährlich mehr als 100.000 Untersuchungen durchgeführt. Ende 2003 ersetzte die Klinik ihre vier analogen Röntgensysteme durch zwei digitale AXIOM® Aristos FX Systeme mit großen Flachdetektoren. Die bis dato vier Untersuchungsräume für spezifische Röntgenaufnahmen wurden auf zwei Räume reduziert, in denen der gesamte Körper untersucht werden kann. Durch die Multifunktionalität der neuen digitalen Systeme muss der Patient bei Mehrfachuntersuchungen von zum Beispiel Thorax und Skelett nicht mehr einen anderen Raum aufsuchen, wie dies bei den analogen Systemen der Fall war.
Digital schlägt analog – 20 statt 50 Minuten Untersuchungszeit insgesamt
Außerdem konnte die Dauer einer Untersuchung deutlich verkürzt werden. Eine Untersuchung der Halswirbelsäule in drei Ebenen nimmt mit AXIOM Aristos FX statt ehemals 50 Minuten nur noch etwas mehr als 20 Minuten in Anspruch. Monat für Monat kann das Röntgeninstitut mit weniger Personal und nur zwei Räumen rund 200 Aufnahmen mehr machen als dies mit den analogen Systemen in vier Räumen der Fall war. Die klinischen Arbeitsabläufe konnten vor allem deshalb verbessert werden, da Arbeitsschritte überflüssig wurden. Durch die beiden AXIOM Aristos FX entfallen der Einsatz von Kassetten, das Vorbereiten der Voraufnahmen, das Beschriften des Filmsackes und die Darstellung der Bilder am Schaukasten.
Durch den Verzicht auf Röntgenfilme und Entwicklungschemikalien, deren Verarbeitung und das dafür benötigte Personal sanken die Kosten deutlich. Die Reduktion der Röntgenräume von 4 auf 2 führte auch gleichzeitig zur Reduktion der täglichen Betriebsstunden von 33 (in 4 analogen Räumen) auf 23 (in 2 digitalen Räumen). Die Mitarbeiter können sich dadurch intensiver ihren Patienten widmen oder auch Zusatzaufgaben übernehmen, wie beispielsweise im Mammazentrum, an den Computertomographen oder in der interventionellen Radiologie. Trotz der Kosten der digitalen Systeme und der Vollwartung konnte das Institut seine jährlichen Betriebskosten um 136.800 Euro reduzieren.