Bei kardiovaskulären Untersuchungen gehört die Computertomographie (CT) mittlerweile zu den Routineverfahren – besonders wenn es darum geht, Herzinfarkte auszuschließen, Herzfunktionen zu bewerten, Stenosen der peripheren Gefäße zu beurteilen oder Stents zu planen. Für diese Aufgaben bietet die neue syngo®.via-basierte CT Cardio-Vascular Engine1 ein hohes Maß an Automatisierung und Funktionalität und ermöglicht so die schnelle anatomische Auswertung, Quantifizierung und funktionelle Evaluation von CT-Aufnahmen des Herzens oder der umliegenden Blutgefäße; wobei die Engine jederzeit manuelle Eingriffe zulässt. Und während der Einsatz von SOMATOM® CT MinDose-data in der funktionellen Evaluation eine Reduktion der Strahlendosis um bis zu 50% ermöglicht, unterstützten zahlreiche neue, intelligente Tools den Anwender bei der umfassenden Bewertung von Verkalkungen oder Stents. So kann er etwa die gründliche Untersuchung der Herzmuskelfunktion entweder auf Basis der Kontrastdarstellung und der CT Myocardial Perfusion2 durchführen – oder mit dem Image Sharpening Tool. Letzteres spart bei der Rekonstruktion scharfer Bilder am CT bis zu drei Minuten.
Ob für komplette Herzuntersuchungen oder gezielte Maßnahmen zum Ausschluss von Infarkten, zur Analyse der Herzfunktion oder zum Calcium Scoring – die syngo.via-basierte CT Cardio-Vascular Engine bereitet die meisten kardiologischen Fälle automatisch für die Befundung vor. Die Software isoliert das Herz, erzeugt eine Angiographie-ähnliche Visualisierung und nutzt dabei das vom Anwender bevorzugte Layout sowie dessen bevorzugte Tools. Zudem untersucht syngo.via automatisch Archive und Datenbanken nach anderen Bilddaten des Patienten, wie etwa Magnetresonanztomographien, Computertomographien oder Ultraschall-Aufnahmen zur Herzperfusion. Sämtliche relevante Bilddaten können als zusätzliche Informationen für eine Differentialdiagnose einfach per Mausklick in das Befundungslayout eingefügt werden.
Der einzigartige Findings Navigator von syngo.via sammelt alle Ergebnisse, vereinfacht den Informationsaustausch und hilft, zeit- und kostenintensive Doppeluntersuchungen zu vermeiden. Im Rahmen einer kardiologischen CT-Untersuchung führt die MTRA üblicherweise gleich ein Calcium Scoring durch. Anschließend untersucht der befundende Arzt die Gefäße, die Funktion des Herzmuskels und bestätigt in der Regel die Ergebnisse der MTRA. syngo.via etabliert hier einen strukturierten Workflow – mit klaren Übergaben, die den Informationsaustausch unter Kollegen so einfach machen wie das Abschicken einer E-Mail.
1 Diese Produktinformationen dienen der Planung. Das Produkt benötigt noch das 510(k)-Review und ist in den USA noch nicht zu erwerben.
2 Bislang nur für SOMATOM Definition Flash verfügbar