Vereinfachte Nadelprozeduren direkt im Angiographieraum bei besserem Patientenzugang: Hierfür steht die Anwendung syngo® iGuide. Integriert in einem Artis zee® C-Bogen-System ermöglicht diese neue Applikation die Nadelführung in Echtzeit. Besonders hilfreich ist dies bei übergewichtigen Patienten, komplizierter Nadelpositionierung und starker Angulation. Die Verlagerung der Nadelprozeduren vom Computertomographen (CT) in den Interventionsraum schafft am CT mehr Kapazität für diagnostische Untersuchungen, so dass Ressourcen besser genutzt werden können. syngo iGuide ist eine neue Anwendung für die kürzlich eingeführte Artis zee-Familie in der interventionellen Radiologie. Der Wert der Applikation erweist sich bei der Planung und Durchführung von Biopsien, Radiofrequenz-Ableitungen, Lumbalpunktionen sowie Vertebro- und Kyphoplastien. Der Anwender wird in drei einfachen Schritten durch den intuitiven Workflow geführt: Nadelpfad planen, Hauteintrittspunkt bestimmen, Nadelvorschub kontrollieren – alles in einem Arbeitsgang.
Krankenhäuser stehen unter dem Druck kostenbewusste und qualitativ hochwertige Leistungen zu erbringen. Besonders in kostenintensiven Bereichen wie dem Operationsraum (OP), können durch geeignete Maßnahmen erhebliche Einsparungen erzielt werden. Im Klinikum Oldenburg setzen die Verantwortlichen daher auf den OP-Explorer, um Personal- und Sachmitteleinsatz zu prüfen und die OP-Auslastung zu verbessern. Ziel ist es, das Optimum zu erreichen – dank mehr Transparenz. Der OP-Explorer, ein Baustein der umfassenden Controlling-Lösung Management Explorer (MEX), stellt kurzfristig umfangreiche Informationen zur Verfügung. Das System bietet zahlreiche Analysemöglichkeiten: begonnen bei standardisierten Auswertungen bis zu speziellen Berichten für die an den Operationen beteiligten Personenkreise, vom Operateur über den Anästhesisten und den OP-Koordinator bis zur OP-Pflege. Unter Betrachtung der komplexen Kostenstruktur im OP definierte das Klinikum Oldenburg verschiedene Pflicht-Auswertungen, die mit dem OP-Explorer realisiert wurden. Darunter befinden sich die Statistiken zur Dauer bestimmter Eingriffe inklusive Soll-Ist-Vergleichen, die Wechselzeiten sowie die tägliche OP-Auslastung gemäß der Plankontingente der Fachabteilungen und beispielsweise die Analyse der Materialkosten, außerdem Vergleiche zwischen Plan- und Ist-Zeiten je Eingriff oder Vor- und Endplan sowie dokumentierten Operationen. Wurde die elektronische Erfassung von Daten vom medizinischen Personal oft als Zusatzbelastung empfunden, erlebte das Klinikum Oldenburg eine positive Resonanz zur Einführung des OP-Explorers. Die gute Messbarkeit der Ergebnisse weckt den Ehrgeiz der Mitarbeiter, ihre eigenen Leistungen zu hinterfragen und sich bei Kollegen Anregungen zu holen, um die Ergebnisse zu verbessern. Das Controlling stellt zudem erfreut fest, dass sich ein neues Kostenbewusstsein unter dem Personal entwickelt.
Die Klinikum Landshut GmbH optimiert als eine der ersten Kliniken in Deutschland ihre IT-Administrationsprozesse mit einer umfassenden Identity Management-Lösung von Siemens und erhöht damit gleichzeitig die Sicherheit ihrer Prozesse. Basis für die Lösung sind die Siemens Identity Solutions. Als Krankenhaus der Zentralversorgung werden im Klinikum Landshut jährlich mehr als 20.000 Patienten stationär und um die 50.000 Patienten ambulant behandelt. Das Hauptziel der Einführung einer Identity Management-Lösung ist die zentrale Verwaltung der wichtigsten IT-Systeme, beispielsweise des Krankenhausinformationssystems (KIS) medico//s. Dies stellt sicher, dass ausschließlich autorisierten Personen der Zugang zu den sensiblen Daten im KIS und in den weiteren vernetzten IT-Systemen gewährt wird. Dank der Identity Management-Lösung wird der IT-Administrationsaufwand im Klinikum Landshut deutlich gesenkt und die Sicherheit erhöht. Auch die auf die Bedürfnisse des Klinikums zugeschnittene Security Policy kann eingehalten werden. So ist ein wirtschaftlich effizientes und gleichzeitig revisionssicheres Arbeiten möglich. Künftige Anwendungen können schnell integriert werden. Die optimierten Verwaltungsprozesse sind Voraussetzungen, um den Patienten eine optimale Versorgung bieten zu können.
MR-Angiographie mit Kontrastmittel (ce-MRA) ermöglicht eine hohe räumliche und zeitliche Auflösung bei kurzen Akquisitionszeiten und ist damit äußerst effektiv für die Beurteilung von Gefäßen. In jüngsten Diskussionen wurde Kontrastmittelgabe mit der so genannten nephrogenen systemischen Fibrose (NSF) in Verbindung gebracht. Aufgrund dieser möglichen Nebenwirkungen suchen Einrichtungen, die MR-Angiographien durchführen, nun nach Bildgebungstechniken in der Angiographie, die ohne Kontrastmittel auskommen. Hier kann syngo NATIVE eine Alternative zur Kontrastmittelinjektion bieten und bringt damit mehr Flexibilität in die MRT. Als besonders nützlich erweist sich die Anwendung von syngo NATIVE bei Patienten mit Niereninsuffizienz. Das New York University Medical Center beispielsweise verwendet deshalb syngo NATIVE in der kontrastmittelfreien Angiographie und syngo TWIST mit niedriger Kontrastmitteldosis in der ce-MRA. syngo NATIVE kann in der Thorax-, der abdominellen und der peripheren Angiographie angewendet werden und ermöglicht schnelle 3D-Akquisitionen mit hoher räumlicher Auflösung. Die Applikation wird von der Tim®-(Total imaging matrix-)Technologie unterstützt, was zu höherer Flexibilität und einem verbesserten Arbeitsablauf führt. Die Flexibilität ergibt sich aus der Möglichkeit, die Applikation ohne Kontrastmittel und mit parallelen Bildgebungstechniken anzuwenden. Außerdem lassen sich Untersuchungen schneller und mit höherem Patientenkomfort durchführen.
Niedergelassene Ärzte, Apotheken und Krankenhäuser aus sieben Regionen Deutschlands sowie rund 10.000 Versicherte pro Region nehmen derzeit an einem Feldtest der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) teil. In dieser Testphase wird die elektronische Gesundheitskarte (eGK) an Patienten ausgegeben und unter realen Bedingungen getestet. Bei den Tests spielt der Siemens CardOS HealthCare Connector als Bindeglied zwischen der IT-Infrastruktur der Leistungserbringer und der bundesweiten Telematikinfrastruktur eine wichtige Rolle. Bereits über 80 Prozent aller am Test Beteiligten haben sich für den Siemens-Konnektor entschieden. Das Gesamtsystem ‚Konnektor’ besteht in der Regel aus zwei Komponenten: dem Anwendungskonnektor sowie dem Netzkonnektor. Der Anwendungskonnektor steuert elektronische Abläufe (Workflows) im Gesundheitswesen. Der Netzkonnektor übernimmt und überwacht den kompletten Datenaustausch mit der Telematikinfrastruktur. Bereits 2007 war der Siemens-Konnektor das erste Gerät, das alle erforderlichen Funktionen enthielt, um von der gematik für den Offline- Feldtest zugelassen zu werden. Der umfangreiche Einsatz im 10.000er Test wird Siemens in die Lage versetzen, seinen Kunden und Vertriebspartnern einen ausgereiften Konnektor für den geplanten Rollout der eGK ab Mitte 2009 zur Verfügung zu stellen.
Ein kostenbewusstes Paket in der molekularen Bildgebung mit verbesserter Bildgebung, Zuverlässigkeit, Vielseitigkeit und optimiertem Arbeitsablauf: Das aktuellste Single-Photon-Emissions-Computertomographie-(SPECT-)System von Siemens, Symbia® E, zeigt, dass eine Doppelkopfkamera wirklich alles haben kann. Die Symbia E-Serie basiert auf der Gamma-Kamera e.cam – einem Industriestandard in der Nuklearmedizin. Die verwendete HD-(High-Definition-)Detektortechnologie hilft dabei, die Zuverlässigkeit des Systems zu erhöhen. Dazu trägt auch die c.clear-Schwächungskorrektur bei. Sie kommt ohne bewegliche Teile aus, was zu höherer mechanischer Stabilität und damit größerer Zuverlässigkeit führt. Mit der Fernwartungsplattform Siemens Remote Service können der Systemstatus überwacht und kleinere Reparaturen ‚remote’ durchgeführt werden, um einen störungsfreien Arbeitsablauf zu ermöglichen. Das syngo-Softwarepakt von Symbia E beschleunigt zusätzlich den klinischen Ablauf. Seine Flexibilität erreicht das System durch die vielen Optionen bei der Patientenpositionierung. Von adipösen Patienten bis hin zu Kindern: Symbia E beweist Vielseitigkeit durch zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in den verschiedensten klinischen Situationen. Für eine optimale Investitionssicherheit können sich kostenbewusste medizinische Einrichtungen zusätzlich verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten sichern.
Daten sicher archivieren, organisieren und jederzeit zugänglich machen: Mit Soarian® Health Archive, der digitalen Archivierungs- und Dokumentenmanagement- Lösung von Siemens, können Krankenhäuser diese Anforderungen an ein modernes Gesundheitswesen mühelos erfüllen. Die Lösung orientiert sich insbesondere an den Erfordernissen des deutschen und europäischen Markts, wie beispielsweise der digitalen Signatur. Soarian Health Archive wird in ein Krankenhausinformationssystem (KIS) eingebunden, aus dem die Anwender dann alle relevanten archivierten Informationen aufrufen können. Die Siemens-KIS medico//s, CLINICOM, i.s.h.med® und künftig auch Soarian integrieren das Archivierungssystem reibungslos. Aber auch KIS-Lösungen anderer Hersteller sowie Sub- und Spezialsysteme, Digitalkameras und bildgebende Systeme lassen sich an Soarian Health Archive anbinden. Zu den großen Vorteilen des Systems gehört, dass sich die Archivierung nicht nur auf Patientendaten beschränkt. Dokumente aus anderen Bereichen, wie beispielsweise Personalwesen oder Buchhaltung, können ebenfalls archiviert werden. Außerdem ermöglicht eine Volltextsuche eine besonders einfache und schnelle Recherche. Durch die Einbindung von OCR-Systemen zur Texterkennung können bei der Volltextsuche gescannte Belege berücksichtigt werden. Soarian Health Archive bietet nicht nur die Möglichkeit, schnell und einfach nach Patientendaten und archivierten Dokumenten zu suchen, sondern sorgt gleichzeitig für mehr Effizienz in allen Bereichen des Gesundheitsmanagements: Elektronisch archivierte Patientendaten sind schneller zu finden und zugänglich zu machen als Informationen auf Papier. Außerdem lassen sich Platz und Kosten bei der Dokumentenlagerung sparen.
Ein Beraterteam von Siemens Healthcare Consulting unterstützt die Kardiologie des Diakoniekrankenhauses Rotenburg (Wümme) beim Entwerfen eines strategischen Zukunftskonzeptes. Das Krankenhaus zählt mit einer Kapazität von zirka 800 Betten und über 30.000 stationären Patienten im Jahr zu den größten in Norddeutschland. Um aktiv und flexibel im Wettbewerb agieren zu können, sollten in der Kardiologie die prozessualen und organisatorischen Optimierungspotenziale identifiziert und entsprechende Umsetzungsoptionen erarbeitet werden. Für die Analyse wurden Interviews mit den Vertretern einzelner Abteilungen geführt und Daten aus dem hauseigenen Controlling herangezogen. So konnten die Prozesse strukturiert und auf Basis des Kunden-Prozess-Referenz-Modells von Siemens erfasst werden. Hieraus wurden Barrieren identifiziert und bewertet, um anschließend Best-Practice-Lösungsoptionen abzuleiten. Die gewonnenen Informationen wurden mit den Ergebnissen anderer Projekte von Siemens Healthcare Consulting verglichen. Auf Basis der Analyse ermöglicht nun ein Katalog mit konkreten Handlungsvorschlägen dem Krankenhaus wesentliche Kapazitätenreserven nutzbar zu machen, Ressourcenengpässe zu überbrücken sowie der begrenzten Bettenkapazität zu begegnen. Insgesamt konnten die Siemens-Berater dem Kunden Potenziale wie die Erhöhung der wöchentlichen Leistungsmenge im Herzkatheterlabor um zirka 55 Prozent und die kurz beziehungsweise mittelfristige Erlössteigerung von bis zu 150.000 Euro pro Jahr aufzeigen. Dieses deutliche Potenzial überzeugte die Geschäftsführung, die direkt im Anschluss die hoch priorisierten Handlungsempfehlungen zur Implementierung beauftragte: „Einen solchen Nutzen verspreche ich mir von einem guten Beratungsprojekt zur Prozessoptimierung“, sagt Heinz Kölking, Geschäftsführer Finanzen des Diakoniekrankenhauses.