1/2007
Die neuen Ultraschallgeräte der ACUSON X Class, ACUSON X500™ und ACUSON X300™, zeichnen sich durch enorme Leistungsfähigkeit und fortschrittlichste Technologie aus. Sie sind flexibel konfigurier- und einsetzbar und haben ein einzigartiges ergonomisches Design.
Als Farbdopplersysteme der oberen Mittelklasse besitzen sie zudem erweiterte Applikationsmöglichkeiten und verbessern den Arbeitsablauf. Die exzellente Bildqualität und eine Eindringtiefe bis zu 30 Zentimetern erlaubt die Untersuchung selbst schwer schallbarer Patienten.
Die Systeme verfügen über Flachbildschirme der neuesten Technologie und sind für die tägliche klinische Routine sowie für anspruchsvollere 3D-/4D-Untersuchungen geeignet. ACUSON X500 ist für eine umfangreiche Palette von 2D-, 3D- und 4D- Applikationen einsetzbar.
Die fourSight-4D Technologie erzeugt einzigartige Bilder von Föten und erlaubt eine detaillierte Missbildungsdiagnostik. Spezielle kardiologische Anwendungen wie Stress-Echo und transösophageale Untersuchungen (TEE) erweitern das Untersuchungsspektrum.
Aufgrund seines geringen Gewichtes und seiner platzsparenden Größe ist ACUSON X300 fast überall einsetzbar. Das System lässt sich optimal an alle klinischen, funktionalen und budgetären Anforderungen anpassen. Einsatzschwerpunkte liegen in der inneren Medizin, der Radiologie, in kardiologischen Basisuntersuchungen sowie der Gynäkologie.
AXIOM® Aristos VX Plus ist ein schnelles, flexibles und kosteneffizientes neues Mitglied der AXIOM Aristos-Produktfamilie. Das neue System besteht aus zwei Teilen: dem deckenmontierten Strahler und dem kippbaren Detektorarm. Mit einer optionalen Patientenliege eignet sich das System für alle, die in die Flachdetektortechnologie einsteigen wollen.
Das System erfüllt fast alle klinischen Anforderungen: angefangen bei Aufnahmen in der Senkrechten, bei denen Aristos VX Plus mit vertikalen Bewegungen alles vom Schädel bis zu den das Körpergewicht tragenden Fußgelenken erfasst, bis hin zu Untersuchungen am liegenden Patienten, für die der Detektor horizontal geschwenkt und die Liege darüber positioniert wird. Und für Einrichtungen, die spezielle orthopädische Aufnahmen der gesamten Wirbelsäule und Beine benötigen, ist AXIOM Aristos VX Plus mit den wichtigsten orthopädischen Komponenten erhältlich.
Mit der Einführung des neuen biplanen AXIOM® Artis dBA Twin setzt Siemens Medical Solutions wieder einmal Trends. Das neueste AXIOM Artis-Produkt wird für noch mehr Flexibilität beim Anpassen der Systemkonfiguration auf die klinischen Anforderungen des Kunden sorgen.
Die beiden Flachdetektoren (30 x 40 Zentimeter) sind in beiden Ebenen rotierbar. Zusammen mit den neuen Slim-Line-Kollimatoren ermöglichen sie die beste anatomische Abdeckung und steilere Angulationen der C-Bögen.
syngo® DynaCT, die revolutionäre Applikation zur Weichteildarstellung in der Angiographie, und die Bildgebung im 2k-Format für beide Ebenen werden ebenso für das System erhältlich sein. Dadurch erhält der Radiologe eine große Kontrastauflösung, eine sehr gute anatomische Abdeckung und eine hohe Bildauflösung.
Bei seiner Einführung 2004 war AXIOM Artis dBA das erste biplane Flachdetektorsystem auf dem Markt. Seitdem sind mehr als 130 Systeme weltweit in führenden Krankenhäusern installiert worden. Die hohe Leistungsfähigkeit und die Zuverlässigkeit des Systems haben wesentlich zu seinem Erfolg beigetragen.
Das digitale mobile Röntgensystem MOBILETT™ XP CR ist mit einem integrierten Speicherfolienleser (CR-Leser) ausgestattet und verbindet so hohe Röntgenleistung mit direkter Bildauswertung. Dadurch ist das System vielseitig einsetzbar: für Untersuchungen des Brustkorbs von Intensivpflegepatienten sowie für eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen in Notfällen oder bei Operationen.
Selbst die bildgebende Untersuchung von Frühgeborenen im Inkubator wird durch das optionale kleine Kassettenformat möglich. MOBILETT XP CR optimiert den klinischen Arbeitsablauf und erhöht den Patientendurchsatz.
Die Untersuchung wird auf digitale Speicherfolien aufgezeichnet. Innerhalb kurzer Zeit erscheint das Röntgenbild digital auf einem integrierten Monitor, so dass der Arzt zum Beispiel die Untersuchung direkt am Patientenbett auswerten und nachbearbeiten kann. Anschließend werden die Aufnahmen über ein Local Area Network (LAN) an das Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem (PACS) des Krankenhauses übertragen.
Die relevanten Patientendaten können direkt von der standardisierten DICOMArbeitsliste abgerufen werden. Voreingestellte Organprogramme sowie die Speicherkapazität von bis zu 1.000 Bildern tragen zu einer schnellen und effizienten Arbeitsroutine während der Untersuchung bei. Falls erforderlich, ist das System auch mit Dosismessung, Fernsteuerung oder für Kinderstationen im beliebten Giraffendesign von Siemens erhältlich.
syngo® Lung CAD (Computer Aided Detection) ist eine CADSoftware, die den Radiologen beim Erkennen von Lungenrundherden in Computertomographien (CT) des Thorax unterstützt. Als ‚second reader’ hilft CAD, Rundherde zu finden, die im ersten Befundungsdurchgang möglicherweise übersehen worden sind.
syngo Lung CAD wurde in der bisher größten klinischen Studie zum Einsatz von CAD bei CT-Thoraxuntersuchungen validiert. Diese umfasst Daten aus etwa 200 Fällen von vier führenden medizinischen Zentren in den USA, die von jeweils 17 Radiologen befundet wurden. Alle teilnehmenden Radiologen konnten mithilfe von syngo Lung CAD signifikant mehr klinisch bedeutsame Lungenrundherde erkennen. „Die Ergebnisse sprechen für den Einsatz von CAD bei CT-Thorax-Untersuchungen“, so Dr. David Naidich, Professor für Radiologie und Medizin am Medical Center der New York University und Leiter der Studie.
syngo Lung CAD ist nach syngo LungCARE NEV (Nodule Enhanced Viewing) die zweite Generation des Siemens-Produktes zur Erkennung von Rundherden. syngo LungCARE NEV wurde weltweit bereits über 500 mal installiert. Die Software ist in die CT-Anwendung syngo LungCARE integriert, so dass eine umfassende Lösung für das Erkennen und Bewerten sowie für die Verlaufskontrolle von Rundherden in der Lunge verfügbar ist.
syngo Lung CAD arbeitet automatisch im Hintergrund, während der Radiologe die erste Bildauswertung vornimmt. CAD-Markierungen können nach Abschluss der ersten Auswertung angezeigt und die Befunde mit den fortschrittlichen Evaluierungswerkzeugen der CT-Anwendung syngo LungCARE ausgewertet werden.
syngo Lung CAD wird für den syngo MultiModality Workplace erhältlich sein. „Wir haben mit der FDA-Zulassung unseres CAD-Produktes für CT-Thoraxuntersuchungen ein wichtiges Ziel erreicht“, so Dr. Alok Gupta, MBA, Vice President für Computer-Aided Diagnosis and Knowledge Solutions im Geschäftsgebiet Image and Knowledge Management bei Siemens Medical Solutions.
„Die Studie belegt deutlich, dass Siemens weiterhin konsequent daran arbeitet, klinische Ergebnisse zu verbessern. syngo Lung CAD ist ein integraler Bestandteil unserer Strategie, innovative CADLösungen für mehrere Modalitäten und Anwendungen zu entwickeln.“
Siemens Remote Services (SRS), die Fernwartungsplattform von Siemens Medical Solutions, hat das Zertifizierungsaudit durch den TÜV Süd mit einer hervorragenden Abschlussbeurteilung bestanden. Durch die Infrastruktur von SRS werden verschiedene IT-basierte Services wie beispielsweise das Guardian Program™, Siemens Virus Protection und Siemens Utilization Management über Datenfernübertragung ermöglicht. Zudem wird präventiver Service durch proaktive Überwachung über SRS durchgeführt.
In vielen Fällen war früher noch der Einsatz eines Service-Technikers vor Ort notwendig. Heute wird Hightech-Medizintechnik mit modernster Informationstechnologie verbunden.
Siemens Medical Solutions konnte dem TÜV Süd ein wirksames und effizientes Informationssicherheits-Management-System (ISMS) nachweisen, das die Anforderungen an Verfügbarkeit, Vertraulichkeit, Integrität und Verbindlichkeit gemäß ISO 27001:2005 für Siemens Remote Services gewährleistet.
Durch die Einführung des ISMS wurde die Zuverlässigkeit der Entwicklungs- und Betriebsprozesse erhöht. Nun ist sichergestellt, dass die Fernwartung der Systeme und das Liefern innovativer IT basierter Services an Siemens-Kunden mit Hilfe einer leistungsfähigen Plattform sicher durchgeführt werden.
Die chirurgische Navigation ist ein wesentlicher Schritt bei der direkten Verknüpfung intraoperativer Bilddaten mit chirurgischen Eingriffen und klinischen Arbeitsabläufen im OP. Sie sorgt für mehr Präzision und macht den Eingriff weniger invasiv. Außerdem senkt sie die Strahlenbelastung.
Das gemeinsam von Siemens Medical Solutions und BrainLAB AG entwickelte System NaviVision® ist die erste integrierte optische Navigationsplattform für den OP. Sie besteht aus einem Navigationssystem und einem C-Bogen. Beide Systeme, der mobile C-Bogen aus der Produktfamilie ARCADIS™ und die optische 2D-/3D-Navigationseinheit, wurden optimal miteinander kombiniert, um den Platzbedarf von zwei medizinischen Geräten zu verringern.
Die Stellfläche des NaviVision ist um 20 Prozent kleiner als die zweier unabhängiger Systeme, und die Einrichtungszeit kann um 30 Prozent verkürzt werden. Der Chirurg erhält dadurch die größtmögliche Handlungsfreiheit am OP-Tisch.
Der Bildschirm der Navigationseinheit ist direkt an die Workstation des C-Bogens angeschlossen. Der einstellbare Schwenkarm kann horizontal oder vertikal ausgerichtet werden. Zudem ist der Werkstoff des Schwenkarms vollständig sterilisierbar. Der Monitor lässt sich somit schnell vom Arbeitsplatz entfernen und direkt am OP-Tisch anschließen. Wenn er einmal angeschlossen ist, kann er vom Chirurgen beliebig ausgerichtet werden.
NaviVision bietet Navigationsfunktionen sowohl für die 2D- als auch die 3D-C-Bögen von ARCADIS. Dazu gehören die automatische Patientenregistrierung, die Pointernavigation und die Integration vorkalibrierter BrainLAB-Instrumente.
Der Chirurg bedient den Bildschirm über eine Touchscreen-Oberfläche und kann beispielsweise zwischen axialen und lateralen Ansichten hin- und herschalten. Durch die DICOM-Schnittstelle sind Bilddaten einfach zu dokumentieren. Kunden können alternativ zum Neukauf des Systems ihre vorhandenen ARCADIS-C-Bögen der Typen Varic, Orbic und Orbic 3D mit Aufrüstungspaketen für Hard- und Software in vollständig integrierte Navigationsstationen umwandeln.
Kunden von UPTIME Services, der technischen Serviceorganisation von Siemens Medical Solutions, können ihre Systeme jetzt mithilfe von Siemens Utilization Management noch effizienter nutzen. Diese Dienste, die bisher nur für die Magnetresonanztomographie erhältlich waren, sind nun auch für Anwender der Computertomographie verfügbar.
Regelmäßig erstellte Berichte, die im ,Basic Report’ veröffentlicht werden, liefern spezifische Daten zur Nutzung des Systems. Dazu zählen beispielsweise die Zahl der durchgeführten Untersuchungen, deren durchschnittliche Dauer und Vorbereitungszeit sowie die Nutzung verschiedener Nachbearbeitungsanwendungen.
Utilization Management unterstützt den Arzt dabei, den klinischen Arbeitsablauf zu optimieren sowie den Patientendurchsatz und die Rentabilität zu steigern. Dr. Bruno Holik vom BDT Institut für bildgebende Diagnostik und Therapie in Erlangen nutzt diese Möglichkeiten bereits: „Als Ärzte wollen wir uns voll und ganz auf den Patienten konzentrieren. Mit Siemens Utilization Management sorgen wir dafür, dass sich das auch wirtschaftlich umsetzen lässt.“
Darüber hinaus vergleicht der ,Advanced Report’ die Nutzung des analysierten Systems mit der Leistung anderer Krankenhäuser. Den Daten aus dem ,Basic Report’ eines Kunden werden Vergleichsnutzungsdaten entsprechender Systeme an anderen Krankenhäusern gegenübergestellt. So lassen sich potenzielle Produktivitätssteigerungen des Systems erkennen. Die Daten sind anonymisiert. Alle Berichte sind rund um die Uhr über einen persönlichen Zugang im Internet-Portal LifeNet UPTIME Services abrufbar.