Mehr Bequemlichkeit für die Patientin und maximale Flexibilität für den Arzt waren die Leitgedanken für Siemens Medical Solutions bei der Einführung von MammoTest™ – einem volldigitalen System für Biopsien in der Bauchlage. Die Technik von MammoTest erlaubt durch die Kombination von drehbarer Gantry und lateralem Arm echten 360°- Rundumzugang zu Patientin und Läsion. Außerdem werden Läsionen nahe der Brustwand, die mit anderen Systemen schwer erreichbar sind, dank der Polarkoordinaten-Methode von MammoTest ungehindert erreicht. Die glasfiberoptische CCD-Kamera (charged coupled device) und der hocheffiziente Szintillator sorgen zudem für optimalen Kontrast sowie eine hohe räumliche Auflösung. Dies verbessert den Arbeitsablauf und verkürzt die Untersuchungszeit. Siemens hatte im Frühjahr 2006 von
Fischer Imaging die Rechte an der Herstellung und dem Vertrieb von MammoTest
erworben.
Mit MammoTest und syngo® Opdima hat der Arzt nun die Wahl zwischen zwei stereotaktischen Systemen von Siemens. syngo Opdima gilt bereits als Goldstandard für die digitale Biopsie und die Detailbildgebung. Das System ist für schnelle und effiziente stereotaktische Nadel- und Vakuumbiopsien und für Lokalisierungen ausgelegt. Es ist kompatibel mit den meisten Produkten der Siemens-Linie MAMMOMAT®.
Der Geschäftsbereich Ultraschall von Siemens Medical Solutions und U-Systems Inc. haben eine Vereinbarung getroffen, nach der Siemens den weltweiten Vertrieb für das automatische Brustultraschall-System von U-Systems übernimmt. Dabei handelt es sich um eine schnelle, kostengünstige und patientinnenfreundliche Lösung für die Ultraschalluntersuchung der Brust, die die Mammographie ergänzt. Das System eignet sich speziell für die Untersuchung von Patientinnen mit dichtem Brustgewebe, das sich in der Mammographie oft nur schwer darstellen lässt. Der integrierte Bildschirm ermöglicht einen umfassenden Überblick und genaue Diagnosen mittels dreidimensionaler volumetrischer Bilder. Der Ultraschall entwickelt sich immer mehr zu einer wirksamen Bildgebungslösung zur Ergänzung der Mammographie bei der Diagnose von Brustkrebserkrankungen. Einer Studie aus dem New England Journal of Medicine [Studie von Boyd und Mitarbeitern, Januar 2007: Band 356, S. 297-300] zufolge besteht bei Frauen mit dichtem Brustgewebe ein drei- bis fünfmal höheres Brustkrebsrisiko als bei Frauen mit einem hohen Fettanteil im Brustgewebe. Bis jetzt bestand die Herausforderung beim Ultraschall darin, standardisierte und reproduzierbare Aufnahmen zu erzeugen, wie sie bei der Mammographie entstehen. Durch das automatisierte Brustaufnahmesystem ändert sich die Vorgehensweise bei Brustuntersuchungen. Genauigkeit und Effizienz werden so gesteigert. Klaus Hambüchen, Leiter des Siemens Medical Solutions Geschäftsgebietes Ultraschall, fügt dem noch hinzu: „Die automatische Bildakquisition macht die Ultraschallstudien weniger anwenderabhängig und damit besser reproduzierbar. Der automatisierte Brustscanner ist dabei nur der Anfang. Siemens Medical Solutions arbeitet bereits an automatisierten
Ultraschall-Akquisitionstechniken für andere Anwendungen.“
Siemens Medical Solutions schafft den Durchbruch für die Brustultraschall-Technologie mit einem revolutionären Elastographie-Bildgebungspaket für die Mammadiagnostik. Es soll Ärzte bei der Differenzierung von Läsionen in der Brust unterstützen, indem es die relative Festigkeit oder Verhärtung des Gewebes sowie Infiltration und zystische Regionen darstellt.
Die Technologie mit dem Namen eSie Touch™ Elasticity Imaging kann ergänzend zur regulären Ultraschalluntersuchung eingesetzt werden. Sie könnte in Zukunft vielen Patientinnen eine invasive Brustbiopsie ersparen. Dies bestätigt eine Studie von Dr. Richard G. Barr, Professor für Radiologie am Northeastern Ohio University’s College of Medicine und Radiologe am Southwoods X-ray and Open MRI in Youngstown im US-Bundesstaat Ohio. Dr. Barr untersuchte mit dem Elastographie-Bildgebungsverfahren von Siemens 166 Brustläsionen, die bei 99 Patientinnen festgestellt wurden und schon für eine Biopsie vorgesehen waren. Er stellte fest, dass die Technologie für die Untersuchung von Brustläsionen hochsensitive und sehr spezifische Ergebnisse liefert.
eSie Touch™ ist auf dem Ultraschallsystem ACUSON Antares™ 5.0. erhältlich. Die Technologie ist Bestandteil eines umfassenden Softwarepakets von Siemens für die Mammadiagnostik. Der American Cancer Society zufolge sind nahezu 80 Prozent aller Biopsien negativ. Deshalb liegt in der Elastographiebildgebung ein großes Potenzial, durch die drastische Reduzierung von unnötigen Biopsien nicht nur die Vorsorge zu verbessern, sondern gleichzeitig Kosten zu senken.
Für mehr Informationen über Elastographie-Bildgebung und ein Video mit Fallstudien Klicken Sie das Bild an oder gehen Sie zu: www.siemens.de/news-elastographie
350 Untersuchungen bewältigt das Universitätsspital Basel (USB), Schweiz, täglich und wird dabei von Siemens nicht nur mit bildgebenden Systemen unterstützt. Siemens Virus Protection hilft dabei, diese Systeme optimal vor Viren, Würmern und Tojanern zu schützen. Dieser Service beinhaltet neben der Virenerkennung und -beseitigung auch die Virenabwehr. Durch die Installation eines Virenscanners und die Anbindung der Systeme an Siemens Remote Services werden zur Prävention relevante Hotfixes per Fernzugriff regelmäßig aktualisiert. Das schützt die Systeme vor dem Befall durch die unterschiedlichsten Typen bekannter Viren. Das volldigitalisierte USB ist auf den Virenschutz angewiesen, da täglich rund 10.000 Patientenbilder (18 Gigabyte bzw. 18
Milliarden Byte) entstehen, verarbeitet und häufig aufgerufen werden. Daher wurde der Virenschutz auf breiter Basis und für alle 27 Siemens-Modalitäten eingeführt. Eine große Datenmenge verlangt einen besonders sicheren Schutz. Eine regelmäßige Erneuerung des Virenschutzes gehört ebenso dazu wie eine verschlüsselte Virtual Private Network (VPN)-Verbindung zu Siemens. Im Fall einer Fehlermeldung trifft diese direkt im UPTIME Service Center ein, und der Kunde kann sofort unterstützt werden. In vielen Fällen können Unregelmäßigkeiten bereits im Vorfeld bemerkt und darauf reagiert
werden, bevor diese dem Kunden überhaupt auffallen.