Mit Ysio wi-D stellt Siemens sein erstes digitales Röntgengerät mit einem kabellosen Detektor vor. Der neue Detektor ohne Kabel ist unkompliziert in der Handhabung und leicht zu positionieren. Er ist Teil des universell einsetzbaren Systems für digitale Radiographie von Siemens, das die Vorteile eines Rasterwandgeräts mit integriertem Detektor und die eines kabellosen tragbaren Detektors (wi-D) im Tisch miteinander vereint. Die Stärke des Detektors liegt besonders im Einsatz außerhalb des Tisches. Wie eine Filmkassette kann der Detektor nahezu überall positioniert werden und so fast alle radiographischen Aufnahmen abdecken. Der wi-D-Detektor wiegt weniger als fünf Kilogramm, hat einen Akku und die für die Datenkommunkation im Local Area Network (LAN) erforderliche Elektronik. Sein robustes Design ist optimal für den täglichen Gebrauch im klinischen Umfeld und ausreichend wasserdicht zur Gewährleistung von Sicherheit und Hygiene. Ysio wi-D erleichtert den Alltag mit einer Reihe zusätzlicher Leistungsmerkmale: Auf Knopfdruck fährt das System bis zu 1.000 verschiedene Positionen gemäß der eingestellten Organprogramme an, kann über das übersichtliche Touchscreen-Display leicht bedient werden und lässt sich sogar per Fernbedienung steuern. Die neueste Generation an Detektoren stellt sicher, dass Ysio wi-D auch für zukünftige technologische Applikationen gerüstet ist.
In der heutigen Chirurgie spielen minimalinvasive Verfahren und modernste Technologien eine immer zentralere Rolle. Siemens und das Center for Molecular Imaging Research (CMIR) am Massachusetts General Hospital (MGH) in Boston, USA, arbeiten seit vier Jahren im Rahmen einer strategischen Allianz gemeinsam an der Weiterentwicklung der molekularen Bildgebung und der Überprüfung von hochentwickelten Bildgebungsapplikationen in Labormodellen und klinischen Studien.
Vor kurzem wurde eine neue Generation von Kontrastmitteln
auf Basis des optischen Fluoreszenz-Labeling entwickelt. Diese Technologie könnte neue Wege bei der chirurgischen Erkennung von Zellabnormalitäten wie zum Beispiel Krebs aufzeigen. Die fluoreszenzgeführte Chirurgie kann die Entscheidung darüber, wie betroffenes Gewebe zerstört, repariert oder entfernt werden soll, erleichtern.
Als Teil dieser Zusammenarbeit investierte Siemens auch in VisEn Medical Inc., ein Unternehmen, das sich mit der Entwicklung und Vermarktung von Bildgebungstechnologien
befasst, die neueste Fortschritte in Genomik und Proteomik in das molekulare In-vivo-Mapping von Krankheitszuständen in Echtzeit überträgt. Die Bildgebungstechnologie aus dieser Kooperation soll dazu beitragen, die chirurgische Intervention zu revolutionieren.
Large Volume syngo® DynaCT bietet vollkommen neue Möglichkeiten für die medizinische Bildgebung. Mit Artis zeego®, dem neuen Mehrachsensystem für die interventionelle Bildgebung, kann der Radiologe mithilfe eines Flachdetektors ein 3D-Volumen von bisher nie gesehener Größe im Katheterlabor akquirieren – ein Meilenstein in der Bildgebungstechnologie. Anatomie im Durchmesser von 47 Zentimetern und einer Höhe von 18,7 Zentimetern kann damit abgebildet werden. Dieses erweiterte Bildfeld ermöglicht die Visualisierung zum Beispiel der gesamten Leber und ist daher bei der Behandlung von Lebertumoren mit Chemoembolisation von ganz besonderer Bedeutung. Die Abdeckung des gesamten Abdomens ist besonders hilfreich, wenn die Leber bereits vergrößert oder der Patient adipös ist. Aufgrund der ausgezeichneten Weichteil-Bildgebung lassen sich Nadelführung, Biopsien oder Radiofrequenzablationen problemlos mit voller Orientierung durchführen. Im Portrait-Modus können mit syngo DynaCT größere Volumen, mit 25 Zentimetern Höhe und 35 Zentimetern Durchmesser, akquiriert werden. Das derart erweiterte Bildfeld ermöglicht eine komplette Abdeckung der Lendenwirbelsäule. Auch für spinale Verfahren wie Vertebroplastien, Lumbarpunktionen und Myelographien oder das Stenting der Karotis ist das Hochformat sehr hilfreich. Das Ergebnis der Karotis-Stentimplantation lässt sich sofort nach dem Einsetzen des Stents überprüfen. Karotis und Hirngefäße sind in einem Bild darstellbar.