Das Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL) wird künftig für über 1.400 Anwender das Krankenhausinformationssystem (KIS) i.s.h.med von Siemens, und hier zunächst das Modul i.s.h.med Basis, einsetzen. Die Integration in das bestehende ERP und SAP for Healthcare System sowie die Mehrsprachigkeit von i.s.h.med waren die Gründe, warum sich das Krankenhaus für das Siemens-System entschieden hat. Der Auftrag des CHL umfasst die Einführung des Moduls i.s.h.med Basis und die notwendigen Dienstleistungen wie etwa die Schulung der Anwender.
Das Centre Hospitalier de Luxembourg umfasst 31 Krankenstationen mit insgesamt 579 Betten. Jährlich werden 25.000 Patienten stationär und etwa 400.000 ambulant versorgt. Künftig werden die klinischen Prozesse dort durch das Krankenhausinformationssystem i.s.h.med von Siemens unterstützt. Eine besondere Anforderung bestand darin, das KIS auf Deutsch und Französisch bedienen zu können. „Da wir in Luxemburg über zwei offizielle Amtssprachen verfügen, wollen wir unseren Mitarbeitern auch die Möglichkeit geben, in beiden Sprachen mit dem System zu arbeiten“, erklärte Jean-Paul Freichel, Directeur administratif et financier beim CHL. Ebenfalls wichtig waren die vollständige Integration in SAP for Healthcare sowie die breite Funktionalität von i.s.h.med. „Wir benötigen ein System, das abteilungsübergreifend Prozesse unterstützt und uns so dabei hilft, die Kommunikation zu optimieren und das Behandlungsmanagement zu verbessern. i.s.h.med ist daher die optimale Lösung für uns“, so Jean-Paul Freichel.
Bis zum vierten Quartal 2009 ist als erster Schritt die Einführung des Basis-Moduls von i.s.h.med geplant. Dieses Modul ermöglicht beispielsweise eine transparente Auftrags- und Befundkommunikation, wodurch Doppeluntersuchungen vermieden werden. Auf Wunsch des Klinikums wird das Personal so geschult, dass es im Anschluss an die Einführung des Basis-Moduls den Roll-Out der Lösung klinikweit selbst übernehmen kann. Das CHL plant, die Implementierung der Lösung in mehrere Phasen aufzuteilen, und legte deshalb auf eine modulare KIS-Struktur Wert. Neben der Einführung des Moduls i.s.h.med Basis prüft das CHL bereits die Einführung des OP-Moduls und der Module i.s.h.med Medikation, i.s.h.med Charting und i.s.h.med Station zur Unterstützung der stationären Prozesse.
Über das Krankenhausinformationssystem i.s.h.med
Die Softwarelösung i.s.h.med ist ein voll in SAP for Healthcare integriertes Krankenhausinformationssystem. Es wird weltweit in mehr als 300 Kliniken eingesetzt und zählt somit zu den international führenden IT-Lösungen im Gesundheitswesen. Seit kurzem verfügt Siemens über sämtliche Nutzungs- und Verwertungsrechte an der Software.
Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden als einziges Unternehmen Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 49.000 Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2008 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 11,2 Milliarden Euro und ein Ergebnis von 1,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter: www.siemens.com/healthcare
Kontakt: Florian Gersbach