University of Pennsylvania Health System, eine der größten Kliniken in den USA, hat Siemens Healthcare einen Auftrag über 135 Mio. USD für integriertes Service-Management erteilt. Über sieben Jahre hinweg wird Siemens in den verschiedenen Krankenhäusern des Kunden rund 700 diagnostische Systeme und circa 30.000 elektromedizinische Geräte ver-schiedener Hersteller warten und rund um die Uhr für deren Verfügbarkeit sorgen. Während zu den diagnostischen Systemen unter anderem Magnetresonanz-, Computertomographen und Ultraschallgeräte zählen, umfasst die zweite Gruppe u. a. Laborsysteme, Überwa-chungsmonitore und Anästhesiegeräte. Viele Geräte werden dabei per Datenleitung ständig überwacht. Dadurch lassen sich Störungen oft schon im voraus vermeiden oder beheben, ohne dass ein Service-Techniker vor Ort sein muss. Ein wichtiger Teil des integrierten Ser-vice-Managements ist außerdem, dass Siemens das Klinikum bei der Optimierung von Ar-beitsabläufen berät und Weiterbildungen für Techniker und Bedienpersonal anbietet. Der neue Auftrag schließt nahtlos an einen früheren Service-Vertrag über acht Jahre an.
Das University of Pennsylvania Health System zählt zu den zehn besten Krankenhäusern in den USA. „Nach einer genauen Analyse der bisherigen Zusammenarbeit haben wir uns dafür entschie-den, die langjährige und produktive Partnerschaft mit Siemens fortzusetzen. Siemens wird uns hel-fen, unsere Patienten sicher und kosteneffektiv zu versorgen“, sagte Kevin Mahoney, Senior Vice President und Chief Administrative Officer des University of Pennsylvania Health System.
„Der Markt für integriertes Service Management ist ein sehr wichtiger Markt. Wir sehen weltweit ein relativ hohes Wachstumspotenzial für Service-Verträge, bei denen der Kunde einen zentralen An-sprechpartner vor Ort in seiner Organisation hat, der jeden Service-Fall managt“, sagte Tom Miller, CEO Workflow and Solutions Division bei Siemens Healthcare. Durch proaktive Wartungslösungen bietet Siemens Healthcare seinen Kunden eine extrem hohe Verfügbarkeit und ist beispielsweise Technologieführer bei Fernwartungslösungen für medizinische Geräte. Das Service-Geschäft profi-tiert zudem von der führenden Marktposition, die Siemens bei bildgebenden Geräten und in der Labordiagnostik hat. In beiden Märkten verfügt Siemens über die größte installierte Basis.
Der Siemens Healthcare Sector ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Das Unternehmen versteht sich als medizinischer Lösungsanbieter mit Kernkompetenzen und Innovationsstärke in diagnostischen und therapeutischen Technologien sowie in der Wissensverarbeitung einschließlich Informationstechnologie und Systemintegration. Mit seinen Akquisitionen in der Labordiagnostik ist Siemens Healthcare das erste voll integrierte Diagnostik-Unternehmen, das Bildgebung und Labordiagnostik, Therapielösungen und medizinische Informationstechnologie miteinander verbindet und um Beratungs- und Serviceleistungen ergänzt. Siemens Healthcare bietet Lösungen für die gesamte Versorgungskette unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Zusätzlich ist Siemens der Weltmarktführer bei innovativen Hörgeräten. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 49.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2007 (bis 30. September) erzielte Siemens Healthcare einen Umsatz von 9,85 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 10,27 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,32 Mrd. €. Weitere Informationen unter
www.siemens.com/healthcare.