Mit dem medico-Modul Klinische Dokumentation steht den Kliniken ein universelles Instrument zur Verfügung, mit dem sie sowohl die Erfassung als auch die Verteilung von Informationen möglichst effizient zu gestalten können. Dieses Programm ist praktisch an sämtlichen medico-Arbeitsplätzen aufrufbar und leistet somit einen entscheidenden Beitrag zur schnellen und vollständigen Dokumentation aller unter klinischen Aspekten relevanten Informationen.
Für die Dokumentation der patientenbezogenen und abrechnungsrelevanten Arbeiten
Das Programm wurde für den Einsatz in Klinikbereichen konzipiert, die patientenbezogen, aber nicht mit einem spezialisierten Abteilungssystem arbeiten. Ganz gleich, ob es um Informationen zur Diagnostik, Therapie oder zur Patientenentlassung geht: Die Klinische Dokumentation erweist sich im Krankenhausalltag als ein universelles Tool für die strukturierte Datenerfassung. Zu den gewünschten „Nebeneffekten“ der umfassenden Dokumentation gehört es, dass erbrachte Leistung automatisch abgeleitet werden und unmittelbar für die Abrechnung zur Verfügung stehen. Die dokumentierten Informationen können auch zur Arztbriefschreibung genutzt werden, ohne dass man diese erneut erfassen muss. Das Programm kann aus zahlreichen medico-Modulen aufgerufen werden (z. B. Stationsarbeitsplatz, Patientendatenmanagement, Ambulanzorganisation und Leistungsstellenorganisation).
Intelligente Formulare für größtmögliche Flexibilität
Die Klinische Dokumentation versetzt den Anwender in die Lage, Erfassungsdialoge frei zu gestalten, um sie an den Klinikvorgaben oder an den abteilungsspezifischen Standards anzupassen. Dazu sind keine Programmierkenntnisse erforderlich. Bei der Dialoggestaltung entscheidet der Anwender, ob lediglich eine neue Bildschirmseite oder ein neuer Dialog entsteht. Restriktionen seitens des Systems bestehen nicht. Bei Bedarf übernimmt Siemens auch die Gestaltung und Integration neuer Formulare.
Klinische Dokumentation - Exporttool
Mit dem Exporttool besteht die Möglichkeit, Daten aus Formularen der Klinischen Dokumentation in externe Tabellen (Microsoft-Access-Format) zu exportieren. Von diesen Tabellen ausgehend können Auswertungen z.B. in SPSS, Microsoft-Excel oder vergleichbaren Programmen durchgeführt werden.
Ermittlung von Zusatzentgelten (Teure Medikamente)
Für die Ermittlung von Zusatzentgelten bei den sogenannten „Teuren Medikamenten“ bietet medico//s: Einen Erfassungsdialog in dem der relevante Wirkstoff aus einer Liste ausgewählt werden kann. Zeitpunkt und Menge der Verabreichung können wie auch der Name des Medikaments (Freitext) erfasst werden. Mengenangaben werden auf Wirkstoffebene als Basis zur Ermittlung des OPS-Codes summiert.
Intensivmedizinische Komplexleistungen (SAPS/TISS)
Für die Erfassung intensivmedizinischer Komplexbehandlungen bietet medico//s in der „Klinischen Dokumentation“ die System-Vorlage „IKL – SAPS/TISS Berechnung“. Diese Vorlage umfasst
- die Erfassung patientenbezogener Werte
- die Berechung des Scores sowie
- die Ableitung des relevanten OPS-Schlüssels.