Die medico//s-Bettendisposition wird aus dem Stationsarbeitsplatz oder aus dem Patientendatenmanagement aufgerufen.
Der aktuelle Belegungsstatus pro Bett
Das Programm verschafft dem Planer eine aktuelle grafische Ansicht, die den Belegungsstatus pro Bett auf einer Zeitleiste anzeigt (z. B. belegt, frei, gesperrt). Die entsprechenden Zeitraster können beliebig definiert werden (Tage, Stunden, Minuten), sodass selbst eine über den Tag verteilte Mehrfachbelegung, wie zum Beispiel beim ambulanten Operieren, abgebildet werden kann. Das Programm zeigt übersichtlich an, welche Betten in welchen Zeiträumen schon belegt sind oder aber auch, welche Betten in welchen Zeiträumen noch disponibel sind. Die Listen können ausgedruckt oder in andere elektronische Formate exportiert werden.
Medizinische Vorgaben beachten – Patientenwünsche erfüllen
Die spezifischen Merkmale der Betten sind hinterlegt (z. B. aseptisch, Südausrichtung oder Ausstattungsmerkmale wie Dusche/WC, Telefon, Fernseher); die Bettenübersicht kann nach diesen Merkmalen sortiert werden. Bei der Patienten-Betten-Zuordnung hat der Disponent diese Merkmale im Blick und kann dadurch sowohl medizinische Vorgaben als auch individuelle Patientenwünsche berücksichtigen. Bei der Planung ist ein direkter Wechsel zwischen Stationen, Fachrichtungen und Zentren möglich, sofern der Anwender über die entsprechenden Zugangsberechtigungen verfügt.
Plausibilitätsprüfungen sorgen für Planungssicherheit
Auf Dateninkonsistenzen weist das Programm automatisch hin. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein Bett gemäß Planung wieder frei sein müsste, der betreffende Patient aber noch immer stationär behandelt wird. Zeigt das System solche und andere Bewegungsdatenfehler an, kann der Anwender direkt in die entsprechende Funktion wechseln, um eine Korrektur vorzunehmen. Zur Vermeidung von Planungsfehlern besteht die Möglichkeit, verschiedene Plausibilitätsprüfungen durchzuführen, z.B. um die Zusammenlegung von Männern und Frauen zu verhindern.